XenServer 5.5 auf Hetzner Server installieren

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Xen war ein Forschungsprojekt der Universität Cambridge. Das erste öffentliche Release wurde 2003 vorgestellt.

Das von Xen verwendete Virtualisierungsverfahren nennt sich "Paravirtualisierung". Dies bedeutet, dass das Guest-Betriebssystem modifiziert werden muss, um auf dem Host zu laufen. D.h. unter Linux benötigt man einen Xen-Kernel.

  • Vorteile: sehr gute Performance
  • Nachteile: da man einen speziellen Kernel benötigt, muss man Zugang zum Sourcecode des Betriebssystems haben. Für den Betrieb von Linux-Systemen ist das natürlich kein echtes Problem.

Neuere Linux-Kernel sind bereits Xen-kompatibel.

Die neuen Intel- und AMD-Prozessoren enthalten spezielle Befehle für die Virtualisierung (Intel-VT und AMD-V), so dass auf neuerer Hardware auch proprietäre und unmodifizierte Betriebssysteme wie Microsoft Windows virtualisiert werden können.

XenServer

Xen wurde 2007 für die Kleinigkeit von 500 Mio. USD an die Firma Citrix verkauft, die es unter dem Namen XenServer weiterentwickelt. Das aktuelle Release 5.5 ist kostenlos, man kann jedoch weitere Zusatzmodule und Support kaufen.

Xen oder VMWare?

Die Entscheidung, für die neuen Server XenServer 5.5 einzusetzen, hat drei Gründe:

  • die gedownloadete Installations-CD funktionierte auf Anhieb.
  • es gibt eine schöne Administrationssoftware
  • XenServer hat für Citrix durchaus kommerzielle Aspekte; ich hoffe, dass es deswegen regelmäßig Bugfixes und neue Releases geben wird.

Installation auf dem Hetzner EQ 6 Server

Es ist nicht ganz einfach, XenServer über das Rescue-System zu installieren. Mit folgendem Trick funktioniert es:

  • Inhalt der XenServer Installations-CD + Config-Datei auf WebServer installieren
  • Ein beliebiges Linux mit Hilfe des Rescue-Systems installieren
  • Kernel von XenServer Installations-CD installieren
  • per grub menu.lst dem neuen Kernel die URL auf o.a. Webserver mitteilen

Der bootende XenServer-Kernel installiert dann das XenServer Grundsystem automatisch. Nach zwei, drei Minuten Wartezeit sollte man sich auf dem fertigen XenServer einloggen können.

Weitere Details hier: http://wiki.hetzner.de/index.php/Xenserver_5.5:_Automatische_Installation,_sw_raid1,_lokale_ISO_library (man braucht nur den ersten Teil)

Alternativ:

Installation von CD

Alternativ kann XenServer auch direkt von der CD installiert werden. Man muss Hetzner den Downloadlink auf das ISO-Image zusenden, und der Support schließt dann für ein paar Stunden ein Remote-Modul und ein CD-Laufwerk an. Über ein Java-Applet kann man dann den Server von CD booten und alle Tastatureingaben remote durchführen. Dieser Service kostet € 25,- .

Während der Installation wird man nach einer optionalen Linux-CD gefragt. Diesen Punkt kann man überspringen, da man den Inhalt der CD bei Bedarf manuell nachinstallieren kann (iso-image nach /var/tmp kopieren, als filesystem mounten und das Installationsskript ausführen). Auf der Linux-CD ist ein für XenServer angepasstes Debian 4.0 enthalten, die XenServer-Standardinstallation enthält aber auch ein Template, um Debian 5.0 über's Netz zu installieren.

Die Installation enthält keine weiteren Überraschungen. Man benötigt die üblichen Daten wie Hostname, IP-Adressen usw. und kann angeben, ob man eine oder beide Platten als Repository konfigurieren möchte. Leider ist es nicht möglich, RAID zu konfigurieren. Ich habe hier nur die erste Platte (sda) ausgewählt: 1500 GByte reichen erstmal und evtl. konfiguriere ich später RAID1 manuell hinzu, oder nutze die zweite Platte für ein Backup. Bei Bedarf kann man nachträglich auch die zweite Platte ins Repository dazunehmen.

Nach dem Neustart wird die XenServer Console im Java-Applet des Remote-Moduls angezeigt, mit der sich der XenServer administrieren lässt. Die Console kann man natürlich auch (mit xsconsole) in einer ssh-Sitzung ausführen; es ist nicht erforderlich, das Remote-Modul ständig angeschlossen zu haben.

Am bequemsten lässt es sich jedoch mit dem XenCenter (ebenfalls kostenlos) arbeiten. Mit Hilfe dieser Windows-Software kann man über Templates verschiedene Linux- oder Windows-Distributionen installieren, "virtual machine" (VM) starten oder stoppen, kopieren, Snapshots erstellen, Boot-CDs einbinden und vieles andere mehr.

Bevor es soweit ist, müssen jedoch noch Änderungen an der Netzwerkkonfiguration vorgenommen werden. Wenn man ohne weitere Konfigurationen eine neue virtual machine anlegt, wird man feststellen, dass die VM keinerlei Netzwerkverbindungen nach draußen bekommt. Das liegt daran, dass das Routing seitens des Rechenzentrumsbetreibers an die MAC-Adresse des Servers gekoppelt ist. Pakete, die nicht die richtige MAC-Adresse haben, werden nicht weitergeleitet, selbst wenn sie von der korrekten IP-Adresse kommen. Die virtual machines haben jedoch ein virtuelles Netzwerkinterface, was eine andere MAC-Adresse hat.

Damit es trotzdem klappt, braucht man den Server nur als Router betreiben. Alle Pakete werden dann von den virtual machines zunächst an den Server gesendet, der sie dann ihrerseits an den Router des Rechenzentrums weiterleitet, diesmal aber mit der physischen MAC-Adresse des Servers.

Host als Router konfigurieren

Der XenServer wird durch Änderungen in der Datei /etc/sysctl.conf als Router konfiguriert (die ersten paar Zeilen bis einschließlich net.ipv4.ip_forward = 0 durch die folgenden ersetzen):

# Kernel sysctl configuration file for Red Hat Linux
#
# For binary values, 0 is disabled, 1 is enabled.  See sysctl(8) and
# sysctl.conf(5) for more details.

# Controls IP packet forwarding
net.ipv4.ip_forward = 1

# Controls proxy arp
net.ipv4.conf.default.proxy_arp = 1

# Turn off redirects
net.ipv4.conf.all.send_redirects = 0
net.ipv4.conf.default.send_redirects = 0
net.ipv4.conf.lo.send_redirects = 0
net.ipv4.conf.xenbr0.send_redirects = 0


Die Einstellungen sind nun nach jedem Neustart aktiv. Sie lassen sich aber auch ohne Neustart direkt mit dem sysctl -p Befehl anwenden:

# sysctl -p
net.ipv4.ip_forward = 1
net.ipv4.conf.default.proxy_arp = 1
net.ipv4.conf.all.send_redirects = 0
net.ipv4.conf.default.send_redirects = 0
net.ipv4.conf.lo.send_redirects = 0
net.ipv4.conf.xenbr0.send_redirects = 0
net.ipv4.conf.default.rp_filter = 1
net.ipv4.icmp_echo_ignore_broadcasts = 1
net.ipv4.conf.default.accept_source_route = 0
net.ipv4.conf.all.accept_redirects = 0
net.ipv4.conf.all.send_redirects = 0
kernel.sysrq = 1
kernel.core_uses_pid = 1
net.ipv4.tcp_syncookies = 1
kernel.msgmnb = 65536
kernel.msgmax = 65536
kernel.shmmax = 4294967295
kernel.shmall = 268435456
vm.dirty_ratio = 5
kernel.printk = 4 4 1 4


Die zweite nötige Änderung ist, die Firewall des Hosts abzuschalten. Den folgenden Befehl eingeben, "Security Level: disabled" auswählen und mit "OK" bestätigen.

# system-config-securitylevel-tui


Diese Einstellung ist ebenfalls dauerhaft und muss nach dem nächsten Neustart nicht wiederholt werden.

Ein Hetzner EQ x-Server hat vier eigene IP-Adressen, die alle im selben Subnetz liegen. Man braucht nun nichts weiter zu tun, als bei der Einrichtung der virtual machines eine dieser Adressen als Gateway anzugeben. Durch die Konfiguration als Router wird der Host alle von den Guests ankommenden Pakete an das RZ-Gateway weiterreichen.

Konfiguration eines zusätzlichen Subnetzes

In der Standardkonfiguration kann man also drei virtual machines gleichzeitig betreiben. Das ist nicht gerade viel, aber man hat die Möglichkeit, weitere IP-Adressen dazuzubestellen (das kostet einmalig € 49,- für max 30 IP-Adressen und monatlich € 15,- für das FlexiPack (Stand Sept. 2009)). Bei den älteren Hetzner-Servern DS X000 gibt es immerhin ein 29'er Subnetz mit 6 verwendbaren IP-Adressen kostenlos dazu.

Für ein zusätzliches Subnetz gilt im wesentlichen dasselbe wie oben. Eine IP-Adresse des Subnetzes fungiert als Gateway, die anderen kann man für die Guests verwenden.

Damit der Host auch weiß, dass er die packets aus dem Subnetz routen soll, weisen wir dem xenbr0-Interface die erste IP-Adresse aus dem Subnetz (hier xx.yy.177.160/27) zu:

# ip addr add xx.yy.177.161/27 dev xenbr0

Routing zu benachbarten Servern

Falls man mehrere Server gleichzeitig bestellt hat, die übereinander im Rack stehen und aufeinanderfolgende IP-Adressen haben, wird man feststellen, dass kein Ping oder ssh-Zugang zu den benachbarten Systemen möglich ist. Dies liegt daran, dass normalerweise alle Systeme im selben Subnetz ohne Gateway erreichbar sein sollten, aber bei Hetzner ist das aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Die benachbarten Server sind nur über's Hetzner-Gateway zu erreichen. Die Routing-Konfiguration sieht so aus:

route add -net xx.yy.44.64 netmask 255.255.255.192 gw xx.yy.44.65 xenbr0

xx.yy.44.65 ist in diesem Fall die IP-Adresse des Hetzner-Gateways, um die IP-Adresse des gesamten Subnetzes zu erhalten, zieht man einfach 1 ab, was xx.yy.44.64 ergibt.

Diese beiden Befehle müssen nach jedem Neustart des Hosts ausgeführt werden, sonst bekommen die virtual machines keine Verbindung in die große weite Internet-Welt.

Konfigurationsbeispiel

Dem Server wurden seitens des Rechenzentrums folgende IP-Adressen zugewiesen: xx.yy.44.76, xx.yy.44.105, xx.yy.44.108 und xx.yy.44.110. Diese Adressen liegen alle im selben Subnetz xx.yy.44.64/26. Das für dieses Subnetz zuständige Gateway hat die Adresse xx.yy.44.65.

Die XenServer virtual machines bekommen also die IP-Adressen xx.yy.44.105, xx.yy.44.108 und xx.yy.44.110, als zuständiges Gateway wird xx.yy.44.76 eingetragen.

Das dazubestellte Subnetz mit 32 Adressen ist xx.yy.177.160/27 . Die erste und die letzte IP-Adresse sind nicht nutzbar, da es sich um die Subnetz- bzw. die Broadcast-Adresse handelt. Die IP-Adresse xx.yy.177.161 fungiert als Gateway, es stehen also 29 IP-Adressen für die Guests zur Verfügung: xx.yy.177.162 - xx.yy.177.191. Das Gateway für Guests in diesem Adressbereich ist xx.yy.177.161.

XenServer Updates installieren

Auf der Citrix Website gibt es einige wenige (z.Zt. 3) Patches, die man installieren sollte.
http://support.citrix.com/article/CTX124027

Zusätzliche Installations-CDs einbinden

Um Windows Server oder manche Linux-Distributionen zu installieren, ist zwingend eine Installations-CD erforderlich. Dazu lädt man die CDs bzw. DVDs in ein Verzeichnis hoch und gibt dieses als NFS-Share frei.

Ein NFS-Server lässt sich mit jeder Linux-Distribution in wenigen Minuten konfigurieren. Wie's gemacht wird, steht in dem Artikel NFS Server konfigurieren. Prinzipiell kann man die CDs auch direkt in den XenServer hochladen, der hat aber nur begrenzte Speicherkapazität zur Verfügung. Man kann übrigens auch eine eigene virtual machine mit entsprechend Plattenplatz einrichten und auf dieser den NFS Server konfigurieren.

Linux VM auf XenServer installieren

XenServer 5.5 enthält zahlreiche Templates, mit denen man eine aktuelle Linux-Distribution installieren kann, unter anderem auch Debian, CentOS, Oracle Enterprise Linux, RedHat Enterprise und SuSE Enterprise Linux. Die Templates enthalten die optimalen Basiskonfigurationen, es ist aber auch möglich, eine beliebige andere Distribution wie z.B. Ubuntu direkt von CD zu installieren. Bei einem Root Server muss man dazu das ISO-Image der CD hochladen und kann es dann als virtuelles CD-/DVD-Laufwerk ansprechen.

Citrix GPG Key installieren

Falls auf einem Debian-System eine Fehlermeldung bzgl. eines fehlenden GPG-Keys auftritt:

W: GPG error: http://updates.vmd.citrix.com lenny Release: The following signatures couldn't be verified
because the public key is not available: NO_PUBKEY 841D6D8DFE3F8BB2
W: You may want to run apt-get update to correct these problems

dann sollte man folgendes Kommando ausführen:

# wget -q http://updates.vmd.citrix.com/XenServer/5.5.0/GPG-KEY -O- | apt-key add -
OK
 
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  1. 09.Okt.2009

    Anonym sagt:

    Hi Paar kleine Ergänzungen Eine Instalation mit Hilfe von LARA ist NICHT notwen...

    Hi Paar kleine Ergänzungen

    Eine Instalation mit Hilfe von LARA ist NICHT notwendig, siehe Anleitung bei Hetzner: http://wiki.hetzner.de/index.php/Xenserver_5.5:_Automatische_Installation,_sw_raid1,_lokale_ISO_library

    Diese beinhaltet jedoch einige Fehler, so sollte man die Finger von extlinux lassen, also diese Schritte überspringen

    Firewall sollte man NICHT abschalten, sondern nur notwenige Dienste freischalten, falls DNS-Auflösung bei Gästen nicht funktioniert, Port 53 freischalten

  2. 05.Nov.2009

    Anonym sagt:

    Mal sehen, ob ich hier Hilfe bekommen kann... Bin seit ein paar Tagen dran Xen,...

    Mal sehen, ob ich hier Hilfe bekommen kann...

    Bin seit ein paar Tagen dran Xen, nicht Xen-Server, auf einem EQ4 ans laufen zu bringen. Was nicht klappt ist mit virt-install eine domU mit centos 5.3 aufzusetzen. Ich erhalte immer den Fehler, dass das Netz wahrscheinlich nicht geht weil stage2.img nicht geladen werden kann

    IP Forwarding ist eingeschaltet

    Das soll ja für Centos5.3 ausreichen. Bei Debian müsste ich noch route add -host domU-IP gw domU-IP machen aber das liefert mit bei Centos immer network unreachable.

    Irgendwelche Ideen?

    Danke schon mal.

    PS: Wollte vermeiden VMWare Server zu nehmen. Da wäre ich wahrscheinlich aber schon lange fertig...

  3. 18.Dez.2009

    Anonym sagt:

    Den Befehl route add -net xx.yy.44.64 netmask 255.255.255.192 gw xx.yy.44.65 xen...

    Den Befehl
    route add -net xx.yy.44.64 netmask 255.255.255.192 gw xx.yy.44.65 xenbr0
    bei jedem Neustart neu zu setzen, ist fehleranfällig uns lästig

    Besser ist:
    uuid=`xe network-list bridge=xenbr0 --minimal`
    xe network-param-set uuid=$uuid other-config:static-routes="xx.yy.44.64/26/xx.yy.44.65"

    Beste Grüße
    Sven

  4. 03.Feb

    Anonym sagt:

    Hey! Danke mal für das Tut. Hat alles geklappt. Nur fehlt noch die Info wie ...

    Hey! Danke mal für das Tut. Hat alles geklappt. Nur fehlt noch die Info wie man "ip addr add xx.yy.177.161/27 dev xenbr0" speichert damit es nicht bei einem Neustart des Servers neu eingeben werden muss.

    1. 03.Feb

      Arne Schirmacher sagt:

      Die Frage hatte ich mir auch schon gestellt. Ich bin dann auf die naheliegende I...

      Die Frage hatte ich mir auch schon gestellt. Ich bin dann auf die naheliegende Idee gekommen, folgendes kleines Shell-Skript zu schreiben und dieses in /etc/init.d/ abzulegen:

      #! /bin/bash
      
      case "$1" in
        start)
              route add -net xx.yy.44.64 netmask 255.255.255.192 gw xx.yy.44.65 xenbr0
              # ip addr add xx.yy.177.161/27 dev xenbr0
              ;;
        *)
              echo $"Usage: $0 {start}"
              exit 1
      esac
      
      exit 0
      

      Das überraschende Ergebnis war, dass der Host nun nicht mehr korrekt mit den anderen im Pool kommuniziert. Warum das so ist, weiß ich leider nicht. Da die Server inzwischen produktiv laufen, kann ich da leider auch nicht mehr experimentieren.

      Ich habe mich dann damit abgefunden, nach jedem Neustart der Hosts diese Zeile von Hand auszuführen, nachdem der Host vollständig hochgefahren ist (und bevor die virtual machines gestartet werden).

  5. 12.Feb

    Anonym sagt:

    Hier gibts auch Hilfe bei Xen-Cluster Problemen!

    Hier gibts auch Hilfe bei Xen-Cluster Problemen!

  6. 10.Mrz

    Anonym sagt:

    Hallo Schön zu sehen, dass ich nicht der einzigen bin, der die Hetzner Server m...

    Hallo

    Schön zu sehen, dass ich nicht der einzigen bin, der die Hetzner Server mit Xen nutzt ;)

    Jetzt wäre eigentlich nur noch eine Frage offen: Wann bietet Hetzner endlich SAN oder NAS Space an, so dass man ein vernünftiges Cluster aufbauen kann ;)

    Grüsse

    Michael Wirz

    1. 10.Mrz

      Arne Schirmacher sagt:

      Ich habe mehrere Server gleichzeitig bestellt und mir zusätzliche Netzwerkkarten...

      Ich habe mehrere Server gleichzeitig bestellt und mir zusätzliche Netzwerkkarten und einen privaten Switch einbauen lassen. Die Server sind somit auch über das private Netz 192.168.1.xxx erreichbar, allerdings mit einer wesentlich besseren Performance:

      scp von Server 1 nach Server 2 über eine 192.168.1.xxx Adresse: 40 - 60 MByte/s, bei scp über die reguläre IP-Adresse nur 12 MByte/s (ziemlich genau 100 MBit, wahrscheinlich ist Hetzners Gateway hier der begrenzende Faktor). Man kann also - mit gewissen Performance-Einschränkungen - durchaus einen Cluster bauen. Was nicht geht, ist das Ausführen einer virtual machine auf einem beliebigen Host. Da Hetzner die IP-Adressen oder Subnetze aus Sicherheitsgründen an genau einen Server bindet, wird der Trafic von und zu einer virtual machine nicht geroutet, wenn sie auf einem anderen Server läuft.

  7. 27.Apr

    Anonym sagt:

    Hi Leute, auch wie haben es geschafft auf einen Hetzner EQ4 den Xenserver zum l...

    Hi Leute,

    auch wie haben es geschafft auf einen Hetzner EQ4 den Xenserver zum laufen zu bekommen und auch schon die ersten Vm´s am rennen.

    Nun stecken wir bei der Installation von Windows 7 Home Premium(als Gameserver) fest, der will beim Installieren einen Treiber der DVD/Cd Rom Laufwerkes.

    Haben schon ewig viele Stunden damit verbacht eine Lösung zu finden aber bis Dato noch nix gefunden.

    Habt Ihr eventuell eine Lösung wie sich Windows 7 Home Premium auf Xenserver Installieren lässt? Oder einen Treiber dafür Irgentwo zu finden?

    währen für jeden Tip sehr dankbar....

    bis die Jahre

    1. 28.Apr

      Arne Schirmacher sagt:

      Ich habe Windows 7 zwar noch nicht auf XenServer installiert, prinzipiell müsste...

      Ich habe Windows 7 zwar noch nicht auf XenServer installiert, prinzipiell müsste es aber gehen, da das neueste XenServer Release bereits Templates für Windows 7 und Windows 7 64bit enthält.

      Die Installations-CD mit den Treibern wird ebenfalls mitgeliefert, und zwar muss man im "Console" Tab der XenCenter Application die "xs-tools.iso" für das DVD Drive auswählen, dann wird dieses Image gemountet. Hier müssten alle weiteren zusätzlichen Driver enthalten sein.

  8. 03.Jun

    Anonym sagt:

    Hey super Anleitung... Hat auch auf anhieb funktioniert. Danke dafür... Jetzt ...

    Hey super Anleitung... Hat auch auf anhieb funktioniert. Danke dafür...

    Jetzt dachte ich mir, da Citrix ja den neuen XenServer5.6 released hat probiere ich es damit mal...

    Hat auch soweit ganz gut geklappt.

    Die Installation zieht sich brav die Dateien vom Webserver. Pingen kann ich den Server auch nur ich komme weder mit ssh noch mit dem XenCenter auf die Maschine :/

    Hat vielleicht jemand eine Idee? Gib es noch mehr parameter die ich in der xml angeben kann?

    Viele Grüße

    Alex

    1. 03.Jun

      Anonym sagt:

      Was vergessen. Bekommen bei ssh und XenCenter ein "ConnectionRefused" als Fehle...

      Was vergessen.

      Bekommen bei ssh und XenCenter ein "ConnectionRefused" als Fehlermeldung...

      Gruß

      Alex

    2. 05.Jun

      Arne Schirmacher sagt:

      Den Server im Rescue-Modus starten und nachsehen, ob was in den Log-Dateien steh...

      Den Server im Rescue-Modus starten und nachsehen, ob was in den Log-Dateien steht. Ich tippe auf ein Problem mit dem Netzwerk-Setup.

      Ich kriege nächste Woche ein paar neue Server, auf denen dann auch XenServer 5.6 installiert wird. Sollte es da auch Probleme geben, werde ich das schon rauskriegen.

      1. 15.Jun

        Anonym sagt:

        Hallo Arne, ich habe eine Neuinstallation von Xenserver 5.6 auf Hetzner EQ4 ver...

        Hallo Arne,

        ich habe eine Neuinstallation von Xenserver 5.6 auf Hetzner EQ4 versucht.. Daten werden vom Webserver gezogen.. Nach dem Reboot keine Verbindung auf den Server via ssh möglich. Scheint also nicht geklappt zu haben. Welche Logs (von der Installation) sollte ich mir anschauen und wo liegen diese? Ohne weitere Infos ist das sonst stochern im Nebel. Falls es bei Dir läuft, wäre ich Dir für eine Anleitung hier sehr dankbar.

        Ein unattended Upgrade von XenServer 5.5 auf 5.6 brachte dasselbe Ergebnis. Für das unattended Upgrade gibt es auch keine vollständige Anleitung. Über Hinweise/howto wäre ich also ebenfalls dankbar. Das Answerfile sieht in etwa so aus:

        <?xml version="1.0"?>
        <installation mode="upgrade">
        <existing-installation>sda</existing-installation>
        <source type="url">http://pxehost.example.com/XenServer_/</source>
        </installation>

        Grüße

        Achim

        1. 17.Jun

          Arne Schirmacher sagt:

          Ich habe es bisher auch nicht geschafft, XenServer 5.6 per Webserver zu installi...

          Ich habe es bisher auch nicht geschafft, XenServer 5.6 per Webserver zu installieren. Die Installation per CD (bzw. LARA Console) hat dagegen problemlos funktioniert.

  9. 08.Jun

    Anonym sagt:

    Ich habe ein Update auf einem "leeren" Xenserver (backups!) mit dem Ergebnis...

    Ich habe ein Update auf einem "leeren" Xenserver (backups!) mit dem Ergebnis durchgeführt, das nach Neustart die 5.6 keine Netzwerkverbindungen mehr erkannte. Neuinstallation und alles lief prima. Ich habe einen Pool mit 2 verbliebenen 5.5 clients. Nachdem die erste vm auf 5.6 gestartet wurde, war der 5.5 pool mit den verbliebenen Maschinen via xencenter nicht mehr erreichbar. Mit Putty kein Problem, aber das kann es ja nicht sein. Der mit 5.6 verplichtende Lizensierungsserver ist verbugged, ganz schlimm. Man muss dort Dienste an und ausschalten und die Lizensierungsdatei zur Not zu "Fuß" installieren. Ich bin nach wie vor recht zufrieden mit XenServer, aber dieser Murks bei einem minor upgrade ist schlimm.

  10. 11.Jun

    Anonym sagt:

    hi @all, Super Tut hat nach einigen Mauern geklappt. Ich habe jedoch mit den vm...

    hi @all,

    Super Tut hat nach einigen Mauern geklappt. Ich habe jedoch mit den vm's ein problem und komme da irgendwie nich weiter.

    ich habe folgende ip aaa.bb.ccc.214 aaa.bb.ccc.238 aaa.bb.ccc.239 aaa.bb.ccc.240

    die 238 und die 240 gehen ohne probleme, die 214 ist der xhost. das problem ist das ich mit der 239er bis zum xhost pingen kann von dort aber nicht weiter=?

    gruss nox

    1. 17.Jun

      Arne Schirmacher sagt:

      das ist erstaunlich, dass alle IPs funktionieren, bis auf eine mittendrin. Ich w...

      das ist erstaunlich, dass alle IPs funktionieren, bis auf eine mittendrin. Ich würde da einen Tippfehler in der Netzwerk-Konfiguration vermuten. Evtl. den Host mal neu starten?

  11. 19.Jun

    Anonym sagt:

    ein schreibfehler kann ich definitv ausschliessen. Reboot hattte ich auch schon ...

    ein schreibfehler kann ich definitv ausschliessen. Reboot hattte ich auch schon gemacht. Ich hatte auch unter den vms die ip getauscht hatte auch alles funktioniert, jedoch nur die eine ip geht max mit ping auf master

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