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Änderungen (16)
Seitenhistorie anzeigen| Xen war ein Forschungsprojekt der Universität Cambridge. Das erste öffentliche Release wurde 2003 vorgestellt. |
| Das von Xen verwendete Virtualisierungsverfahren nennt sich "Paravirtualisierung". Dies bedeutet, dass das Guest-Betriebssystem modifiziert werden muss, um auf dem Host zu laufen. D.h. unter Linux benötigt man einen Xen-Kernel. |
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| * Nachteile: da man einen speziellen Kernel benötigt, muss man Zugang zum Sourcecode des Betriebssystems haben. Für den Betrieb von Linux-Systemen ist das natürlich kein echtes Problem. |
| Neuere Linux-Kernel sind bereits Xen-kompatibel. |
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| Die neuen Intel\- und AMD-Prozessoren enthalten spezielle Befehle für die Virtualisierung (Intel-VT und AMD-V), so dass auf neuerer Hardware auch proprietäre und unmodifizierte Betriebssysteme wie Microsoft Windows virtualisiert werden können. |
| h3. XenServer |
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| Die Entscheidung, für die neuen Server XenServer 5.5 einzusetzen, hat drei Gründe: |
| * die gedownloadete Installations-CD funktionierte auf Anhieb. |
| * es gibt eine schöne Administrationssoftware * XenServer hat für Citrix durchaus kommerzielle Aspekte; ich hoffe, dass es deswegen regelmäßig Bugfixes und neue Releases geben wird. |
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| Der bootende XenServer-Kernel installiert dann das XenServer Grundsystem automatisch. Nach zwei, drei Minuten Wartezeit sollte man sich auf dem fertigen XenServer einloggen können. |
| Weitere Details hier: [http://wiki.hetzner.de/index.php/Xenserver_5.5:_Automatische_Installation,_sw_raid1,_lokale_ISO_library] (man braucht nur den ersten Teil) |
| Alternativ: |
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| h3. Installation von CD |
| Alternativ kann XenServer auch direkt von der CD installiert werden. Man muss Hetzner den Downloadlink auf das ISO-Image zusenden, und der Support schließt dann für ein paar Stunden ein Remote-Modul und ein CD-Laufwerk an. Über ein Java-Applet kann man dann den Server von CD booten und alle Tastatureingaben remote durchführen. Dieser Service kostet € 25,\- . |
| {clear} !xenserver1.png|align=left! |
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| {clear} |
| Am bequemsten lässt es sich jedoch mit dem XenCenter (ebenfalls kostenlos) arbeiten. Mit Hilfe dieser Windows-Software kann man über Templates verschiedene Linux\- oder Windows-Distributionen installieren, "_virtual machine_" (VM) starten oder stoppen, kopieren, Snapshots erstellen, Boot-CDs einbinden und vieles andere mehr. |
| Bevor es soweit ist, müssen jedoch noch Änderungen an der Netzwerkkonfiguration vorgenommen werden. Wenn man ohne weitere Konfigurationen eine neue _virtual machine_ anlegt, wird man feststellen, dass die VM keinerlei Netzwerkverbindungen nach draußen bekommt. Das liegt daran, dass das Routing seitens des Rechenzentrumsbetreibers an die MAC-Adresse des Servers gekoppelt ist. Pakete, die nicht die richtige MAC-Adresse haben, werden nicht weitergeleitet, selbst wenn sie von der korrekten IP-Adresse kommen. Die _virtual machines_ haben jedoch ein virtuelles Netzwerkinterface, was eine andere MAC-Adresse hat. |
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| {noformat} \\ |
| Die Einstellungen sind nun nach jedem Neustart aktiv. Sie lassen sich aber auch ohne Neustart direkt mit dem {{sysctl \-p}} Befehl anwenden: |
| {noformat} |
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| Diese Einstellung ist ebenfalls dauerhaft und muss nach dem nächsten Neustart nicht wiederholt werden. |
| Ein Hetzner EQ x-Server hat vier eigene IP-Adressen, die alle im selben Subnetz liegen. Man braucht nun nichts weiter zu tun, als bei der Einrichtung der _virtual machines_ eine dieser Adressen als Gateway anzugeben. Durch die Konfiguration als Router wird der Host alle von den Guests ankommenden Pakete an das RZ-Gateway weiterreichen. |
| h3. Konfiguration eines zusätzlichen Subnetzes |
| In der Standardkonfiguration kann man also drei _virtual machines_ gleichzeitig betreiben. Das ist nicht gerade viel, aber man hat die Möglichkeit, weitere IP-Adressen dazuzubestellen (das kostet einmalig € 49,\- für max 30 IP-Adressen und monatlich € 15,\- für das FlexiPack (Stand Sept. 2009)). Bei den älteren Hetzner-Servern DS X000 gibt es immerhin ein 29'er Subnetz mit 6 verwendbaren IP-Adressen kostenlos dazu. |
| Für ein zusätzliches Subnetz gilt im wesentlichen dasselbe wie oben. Eine IP-Adresse des Subnetzes fungiert als Gateway, die anderen kann man für die Guests verwenden. |
| Damit der Host auch weiß, dass er die packets aus dem Subnetz routen soll, weisen wir dem {{xenbr0}}\-Interface die erste IP-Adresse aus dem Subnetz (hier xx.yy.177.160/27) zu: |
| {noformat} |
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| h2. Konfigurationsbeispiel |
| Dem Server wurden seitens des Rechenzentrums folgende IP-Adressen zugewiesen: xx.yy.44.76, xx.yy.44.105, xx.yy.44.108 und xx.yy.44.110. Diese Adressen liegen alle im selben Subnetz xx.yy.44.64/26. Das für dieses Subnetz zuständige Gateway hat die Adresse xx.yy.44.65. |
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| Die XenServer _virtual machines_ bekommen also die IP-Adressen xx.yy.44.105, xx.yy.44.108 und xx.yy.44.110, als zuständiges Gateway wird xx.yy.44.76 eingetragen. |
| Das dazubestellte Subnetz mit 32 Adressen ist xx.yy.177.160/27 . Die erste und die letzte IP-Adresse sind nicht nutzbar, da es sich um die Subnetz\- bzw. die Broadcast-Adresse handelt. Die IP-Adresse xx.yy.177.161 fungiert als Gateway, es stehen also 29 IP-Adressen für die Guests zur Verfügung: xx.yy.177.162 - xx.yy.177.191. Das Gateway für Guests in diesem Adressbereich ist xx.yy.177.161. |
| h2. XenServer Updates installieren Auf der Citrix Website gibt es einige wenige (z.Zt. 3) Patches, die man installieren sollte. |
| [http://support.citrix.com/article/CTX124027] |
| h2. Zusätzliche Installations-CDs einbinden |
| Um Windows Server oder manche Linux-Distributionen zu installieren, ist zwingend eine Installations-CD erforderlich. Dazu lädt man die CDs bzw. DVDs in ein Verzeichnis hoch und gibt dieses als NFS-Share frei. |
| Ein NFS-Server lässt sich mit jeder Linux-Distribution in wenigen Minuten konfigurieren. Wie's gemacht wird, steht in dem Artikel [NFS Server konfigurieren|NFS Server konfigurieren]. Prinzipiell kann man die CDs auch direkt in den XenServer hochladen, der hat aber nur begrenzte Speicherkapazität zur Verfügung. Man kann übrigens auch eine eigene _virtual machine_ mit entsprechend Plattenplatz einrichten und auf dieser den NFS Server konfigurieren. |
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| {noformat} |
| W: GPG error: http://updates.vmd.citrix.com lenny Release: The following signatures couldn't be verified |
| because the public key is not available: NO_PUBKEY 841D6D8DFE3F8BB2 W: You may want to run apt-get update to correct these problems |
... |
